Loslassen ist oft so schwer

Der Ruf der Hähne

Wohl jeden von uns schmerzt es tief, wenn er von liebgewonnenen Gewohnheiten Abschied nehmen soll. Aber immer wieder im Leben kommt es vor, dass etwas unwiederbringlich verloren geht, ohne dass man das ändern kann.

 

Früchte zum Frühstück sind empfehlenwert
Früchte zum Frühstück sind empfehlenwert

Mir geht das beispielsweise so mit dem Ruf der Hähne in meinem Dorf. Vor vielen Jahren schon habe ich einen Teil meines Arbeitsplatzes nach Spanien verlegt. Dort wohne ich mitten in einem großen Dorf. Ich liebe dieses kleine, überschaubare Leben dort. Ich genieße das Ritual, morgens vor dem Büro meinen Kaffee auf der Plaza zu trinken, vorübergehende Leute zu begrüßen und ein kurzes Schwätzchen zu halten. Es gibt eine ganze Reihe von schlichtem Alltagskram, den ich täglich erfreut zur Kenntnis nehme und den es in dieser Form im eiligen Großstadtgeschehen längst nicht mehr gibt. Aber auch anderenorts ist das Interesse der Menschen aneinander vielfach abhanden gekommen.

Um so wichtiger sind mir die winzigen Begegnungen mit den Symbolen geworden, die eine Vision vermitteln, wie alles sein könnte.

Eine davon war für mich immer der Ruf der Hähne in den frühen Morgenstunden

Ich fühlte mich liebevoll begrüßt - jeden Morgen

Ich bin Frühaufsteherin und liebe es, den Tag im Morgengrauen zu beginnen. Nach meinem kleinen Lauf durch die Dorfstraßen dusche ich, nehme mein üppiges Obstfrühstück ein und setze mich dann mit einer Tasse Kaffee auf meine kleine Terrasse. Es ist für mich höchste Lebensqualität, dort auf die Sonne zu warten und den Hähnen zu lauschen, die den Tag begrüßen. Sie wohnen überall im Dorf, obwohl ich noch niemals einen von ihnen gesichtet habe. Aber morgens kann ich sie hören. Es müssen noch vor wenigen Jahren hunderte gewesen sein, die sich aus jeder Himmelsrichtung miteinander verständigten. Manche Rufe kamen von weit her, andere direkt aus den Gärten der Dorfhäuser.

Für mich war es immer ein einzigartiges Erleben, als heimlicher Zuhörer inmitten dieses Konzertes zu sitzen.

Da gab es glockenhelles, stolzes Krähen, beantwortet von einem mächtigen, dunklen Organ. Und viele Stimmen fielen ein in diesen Jubelchor, der Lockung, Triumph, Machtdemonstration und Sehnsucht in einem war.

Ich fühlte mich dann jedes Mal seltsam glücklich und ganz zugehörig diesem Gefüge der Natur, das seinen Ausdruck fand in dem Ruf der Hähne...

Ja und nun? Es sind nur noch wenige Stimmen, die sich in der Morgendämmerung erheben und bald wird es ganz aufgehört haben, das Morgenkonzert der Hähne. Der Grund dafür ist, dass hier wie anderswo heftig gebaut wird! Um den Dorfkern herum entstehen Appartementhäuser und verdrängen die Idylle. Die Tradition weicht der Moderne. Unwiderruflich.

Es heißt also wieder einmal Abschied nehmen von den Dingen, wie sie einmal waren. Mir scheint das symbolisch zu sein für die Vergänglichkeit des Lebens.

Ich werde sie vermissen, die Morgenstimmen der Hähne.

 

Auch Ihnen wünsche ich die Kraft dazu, loszulassen, wenn etwas gegangen ist, was lieb geworden war und sich nicht mehr festhalten lässt.

Dazu grüße ich ein wenig traurig aber unvermindert herzlichst,

Ihre Ingrid Schlieske

Und damit alles leichter fällt, auch das LOSLASSEN ....

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