Seife selbser machen ist ein herrliches Hobby

Gute Seife ist Pflege, Luxus und kostet nicht viel

Inzwischen bin ich eine begeisterte Seifenmacherin und bestücke auch meine gesamte Familie

Jeder freut sich, wenn er selbstgemachte Seife geschenkt bekommt. Seife, die keine unliebsamen Stoffe enthält
Seife mit Zutaten aus der Natur, sind kostbare Geschenke

Eigentlich hatte ich mir schöne Seifen immer gerne gekauft. Hygiene gehört ja auch zum Gesundheitsverständnis und darf natürlich auch mit Luxus verbunden sein. Aber durch Zufall kam ich auf die Idee, meine Seife selbst herzustellen. Denn nur dann weiß ich, welche Zutaten verwendet wurden.

Mein Arbeitsthemen sind ja energetisches Heilen und auch Ernährungsberatung. Auch dabei geht es um Rezepte. Genau wie hier, bei der Seifenherstellung, die nun mein faszinierndes Hobby geworden ist.

 

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Innerhalb einer Stunde können Sie 1 Kilo Seife herstellen

Enn man ein wenig routiniert ist, ist es innerhalb einer Stunde möglich, ein ganzes Kilo Seofe herzustellen
kleiner Aufwand ist es nur, innerhalb kurzer Zeit so viel Seife zu machen

Damit haben Sie immer wunderschöne und noch dazu kostbare Geschenke vorrätig, mit denen man die Familie und liebe Freund beglücken kann. Nachdem was ich selbst ein Seifen-Abendseminar besucht hatte, habe ich selbst schon mehrere Privatkurse in meiner Küche für Freundinnen veranstaltet, die nun ganz begeistert Pflegeseifen mit unterschiedlichen Duftnoten herstellen. In menem Freundinnen-und Kollegenkreis war man nicht wenig erstaunt, dass es mal nicht um TRENNKOST, Merididianklopfen oder um Japanisches Heilströmen ging, wie man das bei mir gewohnt war, sondern um das profane Herstellen von Seifen. Aber was für Seifen! Seifen der kostbarsten Art. Und da ich mein neues Hobby so faszinierend finde, möchte ich meine Erfahrungen gerne weitergeben.

Ich will erst einmal erzählen, wie ich meine Liebe zur Seifenherstellung entdeckte. Es begann mit reiner Neugierde.

 

 

Es ist etwas Besonderes, wenn man mit der selbstgemachten Seife ein ganz persönliches Geschenk erhält
So ansprechend sieht die selbstgmachte Seife aus

Seifenmanufakturen gibt es ja zuhauf

Seifensorten gibt es tatsächlich unzählige. Und in den letzten Jahren summieren sich auch die Hersteller für handgemachte Naturseifen. Die gibt es in Fach-geschäften, Boutiquen und vor allen Dingen auf Märkten. Viele kleine Unternehmer, meist jedoch Unternehmerinnen, haben den Trend entdeckt und sind auf diesen „Zug aufgesprungen“, weil es einfach scheint, sich mit Seifenherstellung selbständig zu machen.

Denn nicht nur das Thema wirkt anziehend, es sind auch erstmal keine größeren Investitionen erforderlich, wenn man in die Produktion gehen will. Die Folge von dem „Run“ auf diesen Trend ist, dass es zunehmend schwierig geworden ist, für die herrlichen, die duftenden und mit kostbaren Zutaten versehenen Luxusseifen genügend Abnehmer zu finden, um als Neu-Selbständiger davon leben zu können.

 

Super-interessantes Seifen-Seminar

 

Nun habe ich mich für das Thema der Seifenherstellung schon seit Längerem interessiert und wollte diese Kunst auch gerne selbst erlernen. So suchte ich in Berlin ein passendes Seminar. Schnell wurde ich unter den vielen Angeboten fündig und wählte einen Kursus, der in meiner Wohnnähe stattfindet. Allerdings war ich darüber erstaunt, dass es möglich sein sollte, in nur 3 Stunden die Seifenherstellung zu erlernen. Und der Seminarpreis von 65,- € dafür, schien mir auch erstaunlich günstig.

In der Seifenmanufaktur dann, die von einer netten Dame mittleren Altes geleitet wurde, traf ich auf 8 Mitstreiterinnen. Sie alle hatten an einem langen Tisch ihren kleinen Arbeitsplatz mit Waage und kleinen Schüsseln. Die verschiedenen Öle, Wachse, eine Auswahl von duftenden ätherischen Ölen und andere feine Zutaten standen in der Mitte des Tisches und konnten von jeder der Teilnehmerinnen nach Bedarf und Neigung verwendet werden. Das Ziel des Kurses war, dass jede der Anwesenden zwei verschiedene Sorten Seifen herstellt und damit einen beachtlichen Seifenvorrat mit nach Hause nehmen kann.

Ich war verblüfft darüber, wie schnell das geht - das Seifenmachen

Wervolle Rohstoffe aus der Natur gewährleisten, dass nur gute Wirkstoffe in den Seifen enthalten sind
Die wertvollen Zutaten garantieren gute Pflege

So staunte ich auch nicht schlecht, als wir bereits nach einer einzigen Stunde die erste Seifenmasse fertig hatten, die in geleerte Tetra-Safttüten gegossen, in Zeitungen warm verpackt, mit nach Hause genommen wurden. Nach 48 Stunden dann, konnten sie in große Stücke geschnitten werden, um einen Monat lang zu reifen. Eine zweite Sorte wurde auch noch in Angriff genommen, sodass jede der Teilnehmerinnen tatsächlich fast ein Kilo Seife für sich selber hergestellt hatte.

Ich war begeistert. Und ich hatte nebenbei auch noch in Erfahrung gebracht, weshalb es „meiner“ Manufaktur so gut gelingt, sie sich auf dem Markt locker zu behaupten und sich gegen so viele Konkurrenten offenbar mühelos durchzusetzen.

 

Die Zutaten entscheiden über die Qualität und den Duft der Seifen

Die selbstgemachten Luxusseifen können mit kostbaren Äthersichen Ölen versehen werden
Äthersiche Öle bestimmen den Duft der selbstgemachten Seifen

Diese nämlich drängen pausenlos auf den Markt und haben offenbar den Eindruck, mit der Seifenherstellung ein „Goldgräberthema“ gefunden zu haben, das satte Gewinne verspricht. Denn bei erster Kalkulation scheint die Handels-spanne vom Wareneinsatz bis zum Verkaufspreis von 4,- bis 6,- Euro für ein Seifenstück regelrecht verführerisch.

Übersehen wird dabei gerne, dass eine Lizenz erforderlich ist, eine Profiküchen-ausstattung für die Herstellung Bedingung ist und ein Verkaufsstand, sowie Werbemaßnahmen Zeit und Geld besonders aber Fantasie in Anspruch nehmen.

 

Es muss mit Vorsicht gearbeitet werden, damit niemand zu Schaden kommt

Ätznatron mit Wasser erhitzt sich durch chemische Reaktion zu einem gefährlichen Gemisch
Achtung!Ätznatron!

So passiert es dann bedauerlicherweise in den allermeisten Fällen, dass sich die Seifenträume in Seifenschäume verwandeln. Dass es auch anders geht, beweist die Seifenmanufaktur, bei der ich auch ein wenig hinter den Vorhang schauen durfte.

Und mich selbst hat das Thema Seifenherstellung so dermaßen begeistert, dass ich sehr gehre meine Erfahrungen weitergebe und alle Interessierten dazu ermutigen möchte, sich dieses schöne Hobby zuzulegen.

Und für mich selbsr finde ich, dass es hervorragend zu meinen angestammten Themen, den energetischen Heilmethoden und der Ernährungsberatung nach der Trennkost, passt. Und eine gute Seife ist als Anti-Aging zum Nulltarif, über das ich ein gleichnamiges Buch geschrieben haben, ohnehin unerläßlich, nicht wahr?

 

Luxus-Seifen, um sich selbst, oder liebe Menschen zu verwöhnen

Nur Mut, es ist tatsächlich ganz einfach, wenn man Vorsicht walten läßt. Kinder dürfen dabei nicht in der Nähe sei.

Das Problem ist Ätznatron (gibt es in der Apotheke), ein Granulat, das auf keinen Fall mit der Haut in Kontakt kommen darf, weil es dann seinem Namen Ehre macht. Also Vorsicht schon beim Abwiegen.

Gießt man dann Wasser hinzu, erhitzt sich das Gemisch und es entstehen Dämpfe. Am besten also, eine Casserolle mit Stiel benutzen und am offenen Fenster arbeiten. Das Gesicht nicht über den Topf halte, Dämpfe also nicht in Augennähe.

 

Beschichtete Tüten dienen als Seifenformen

Ein wenig Chemie muss sein, wenn man so etwas Schönes machen will

Das nennen wir Recycling der praktischen Art. Eierkartons finden noch Verwendung für die Seifenherstellung
Auf Eierkartons haben die Seifen für die Reifezeit von 4 Wochen - Unterbelüftung

Das hört sich alles sehr gefährlich an, ist es auch, aber da diese Prozedur nur wenige Minuten dauert und nichts spritzt, ist es halb so wild, wenn die nötige Vorsicht gewahrt wird. Ich werde demnächst ein kleines Video bei Youtube hochladen, damit jeder sehen kann, wie einfach es ist.heiß

begeht

Inzwischen sind die kleinen privaten Kurse in meiner Küche heiß

begehrt und es existieren bereits Wartelisten für die Teilnahmen.

 

Und das muss vorbereitet werden

Edelstahlgefäße und Rührbesen und Zauberstab

Arbeitsflächen geschützt, laugenfeste Handschuhe, Schürze, Schutzbrille

Form ausgespült, getrpcknet, hier Tetrapack-Saft-Kartons, innen beschicktet

Alle Zutaten bereitstellen, genau errechnet bereitlege

Äznatron NaOH

Destiliertes Wasser

Fette

Ätherische Öle

Öle abwiegen, auf Herd schmelzen

Wasser abmessen

Ätznaron abmessen

Geschmolzenes Öl abkühlen lassen, bis ca 40°


Und nun geht es los: vorsichtig die Zubereitung beginnen

  • Äznatron in kaltes Wasser geben, nie umgekehrt (Topf weit von sich strecken, bei geöffnetem Fenster arbeiten, dabei Schutzbrille auf und Handschuhe, sowie Schürze an)
  • mit Schneebesen so lange rühren, bis Körnchen aufgelöst sind.
  • Abkühlen lassen, bis ca 40° (handwarm etwa)
  • Die abgekühlte Lauge vorsichtig in das Öl gießen
  • Mit dem Schneebesen so lange rühren, bis Emulgierung begonnen hat (Konsistenz Vanillensoße)
  • Die Parfümierung hinzugeben
  • Mit Zauberstab rühren, bis flüssiger „Pudding“ entstanden ist
  • In Form füllen, Seifenmasse einschneiden und einklappen
  • In Zeitungen warm einpacken und 48 Stunden fest werden lassen.
  • In Form schneiden und mit Unterlüftung 4-5 Wochen trocknen lassen
  • (Dazu eignen sich Eierkartons.

 

Rezepte: Halten Sie sich genau an die Mengen. Im Internet gibt es Tabellen, die für andere Zutaten andere Berechnungen veröffentlicht haben. Dabüber gibt es auch ein Buch.

500 g normale Seife mit Olivenöl

(9% Überfettung)

150 g Sonnenblumenöl

100 g Kokosöl

50 g Olivenöl

117 g Wasser

47 g Ätznatron NaOH

20 g Duft (ätherisches Öl)

50 g Sheabutter

 

 

 

400 g Pflegeseife

(12% Überfettung)

 50 g Kokosöl

60 g Sonnenblumenöl

30 g Sheabutter

87 g Wasser

37 g NaOH

17 g Duft (Ätherisches Öl)