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Mit Japanischem Heilströmen die Gesundheit zurück erlangen

Meinen Erfahrungen mit dem Japanischen Heilströmen

Bericht von Lucie G. für das Magazin BIOLINE

Als ich im Spätsommer 2007 mit dem Heilströmen begann, hatte ich eine Vielzahl von Therapien hinter mit und damit allenfalls kleine zeitlich begrenzte Verbesserungen erzielen können, die leider nie anhielten. Ein kontinuierlicher Aufbau und Energiezuwachs, den ich so sehr ersehnte, kam nie zustande.

Ich hatte den brennenden Wunsch, mir selbst helfen zu können, aktiv zu werden, Verantwortung zu übernehmen und möglichst herauszufinden, was bei der „Brachialchiropraktik“, durchgeführt vom Orthopäden, passiert war.

 

Mir ging es sehr, sehr schlecht

Mit einem Energieniveau von höchsten noch dreißig Prozent und Dauerschmerzen, habe ich fast fünf Jahre weiter als Erzieherin und Leiterin in einem zweigruppigen Kindergarten gearbeitet, stets bemüht, mir nicht anmerken zu lassen, wie mies es mir ging. Eine echte Gratwanderung. Ich war total am Limit und mir auch darüber klar, sollte sich mein Befinden noch eine Nuance verschlechtern, bin ich raus.

Als eine homöopathische Ärztin 1997 die Diagnose Amalgamvergiftung mit multiplem Chemikaliensyndrom erstellte und mit einer naturheilkundlichen Ausleitungstherapie begann, musste ich zwischenzeitlich immer wieder krank geschrieben werden.

Ab Mai 1998 konnte ich gar nicht mehr arbeiten und im Januar 2000 musste ich mein Arbeitsverhältnis mit einem Auflösungsvertrag endgültig beenden.

Zeitweilig konnte ich kaum aufstehen, um meine Haare zu waschen, geduscht habe ich meist in der Duschkabine sitzend. Sogar lesen oder fernsehen war in heftigen Phasen nur sehr eingeschränkt möglich. Kontakte außer Haus fielen flach und Austausch mit meinen Freundinnen beschränkte sich meist aufs Telefonieren.

 

Ich wollte die passende Therapie finden

Ziemlich zu Beginn meiner Erkrankung hatte ich mir Folgendes fest versprochen: „Ich werde herausfinden, was bei der erfolgten Chiropraktik passiert ist und werde die Therapie finden, die mir aus diesem Schwächelzustand heraushilft“.

Praxisbuch für die Selbsthilfe mit vielen Fotodokumentationen
Praxisbuch Japanisches Heilströneb

Über Fernsehsendungen und eine Bekannte hatte ich zuvor von Jin Shin Jyutsu, respektive Japanischem Heilströmen gehört und meine Neugier war geweckt.

In einem Prospekt fand ich ein Buch zum Thema und ich bat meine liebe Schwester, es mir zu besorgen. Das Buch in Händen war sofort klar: „Das mache ich!“, frei von konkreten Erwartungen.

So begann ich am selben Tag im Bett liegend mit dem Japanischen Heilströmen. Immer weiter las ich mich in die Theorie ein, lernte meine Energiepunkte kennen und nacheinander alle Organströme, deren Verläufe ich in Bildern nachvollziehen konnte.

Rasch entwickelte sich ein Gespür beim Auflegen der Hände und meine Energiepunkte „antworteten“ mir vor allem mit pulsierendem Wärmegefühl.

Seither gibt es nur noch Tage mit Heilströmen. Und ich ströme, je nach zeitlichen Möglichkeiten, öfter zwei bis drei Stunden und, beim Fernsehen oder anderen sich bietenden Gelegenheiten.

Bereits nach wenigen Wochen habe ich nach langer Zeit wieder mal selbst gekocht und begonnen Hausarbeiten endlich selbst zu erledigen.

 

Langsam und kontinuierlich verbessert sich seither mein Energieniveau.

 

Seit gut einem Jahr stehe ich morgens auf, mache mein Bett und lege mich abends wieder rein!

Je nach Bedarf und Befinden mache ich tagsüber Pausen auf meinem Sofa zum Heilströmen oder zum Ausruhen.

Ich koche täglich frisch, ernähre mich seit zwei Jahren konsequent vegetarisch, oft auch nach der TRENNKOST, backe gerne und häufig, fertige mit viel Freude feine Tischwäsche und andere Accessoires an.

Jedes Gebäck kann man in einer veganen Variante backen
Leckere Vegane Kekse

Vergangenen Herbst haben meine Schwester und ich eine Auswahl unseres „kreativen Nadelzaubers“ bei einer Kunstausstellung im Nachbardorf gezeigt und einige Stücke verkauft.

Zum ersten Mal habe ich wieder Geld verdient durch meine Hände Arbeit. Ein erhebendes Gefühl!

Vorbereitung und Durchführung waren anstrengend und intensiv, aber ich habe es geschafft. Das wäre so noch ein Jahr zuvor nicht möglich gewesen.

Alle diese Fortschritte haben sich nur durch die Anwendung des Japanischen Heilströmens als einzig durchgeführter Therapie eingestellt.

Vieles ist mir durch ausgiebiges Praktizieren und Studieren des Strömens klar geworden und mittlerweile kann ich nachvollziehen, was bei der Überdrehung meiner Kopfgelenke, nach bestehender Vorschädigung im HWS-Bereich, geschehen ist: Viele Organströme sind in ihrem freien Fluss total blockiert bzw. irritiert worden.

So hatte ich zum Beispiel stetig brennende, müde Augen und das Gefühl einer anhaltenden Bindehautentzündung. Meine grausamen Rückenschmerzen, beginnend am Hinterkopf, endend in

den Kniekehlen, entsprechen genau dem Verlauf des Blasenstrom.

Von allen Meridianströmen ist für die Demonstration des Japanischen Heilströmens ein Video erstellt worden
Japanisches Heilströmen Organstrom Blasenstrom

Ich konnte nur noch irgendwie ganz vorn am Stuhl, direkt auf der Kante sitzen. Ein echter Balanceakt. Und habe so wahrscheinlich unbewusst versucht, meinen Milzstrom zu aktivieren bzw. auszugleichen.

Das Japanische Heilströmen fasziniert mich so enorm, weil es viele Vernetzungen bzw. Zusammenhänge aufzeigt und offenbart und dabei so vielfältig und nur zum Gewinn eingesetzt werden kann, sowohl bei akuten Alltagswehwechen, als auch unterstützend bei chronischen Leiden.

 

Meine Selbstheilungsmechanismen sind wieder aktiv

Die Tatsache, selbst etwas für mich tun zu können, meine Selbstheilungsmechanismen durch eigenes Tun aktivieren zu können, zu jeder Zeit, ohne Termin, ohne Therapeuten, kostenlos, solange ich will und ohne jemandem meine Befindlichkeiten schildern zu müssen, ist Gold wert.

Als ich bei meiner älteren Schwester das blaue Buch Japanisches Heilstömen von Ingrid Schlieske entdeckt hatte, konnte ich gar nicht anders, als sofort darin zu schmökern.

 

Kopfen Sie sich frei!

Der Name Ingrid Schlieske war mir gleich bekannt, hatte mir eine Freundin doch das Buch „Klopfen sie sich frei!“ bezüglich Meridian-Energie-Therapien geschenkt. Zuhause habe ich das Werk in einem „Rutsch“ gelesen. Es hat mir manche Frage beantwortet, viele neue Erkenntnisse vermittelt und mein Reservoir an Strömen sehr bereichert.

Aufgrund des steten Strömens und des MERIDIANKLOPFENS haben sich meine Körperhaltung und meine Beweglichkeit verbessert, so wie es beschrieben ist.

Konnte ich anfangs zum Beispiel den ersten Griff des Dickdarmstromes kaum halten, schaffe ich diese Position nun mühelos mit einem Lächeln auf den Lippen. Wenn es so weitergeht, werde ich womöglich zur „Schlangenfrau“ und kann mich in einigen Jahren beim chinesischen Staatszirkus vorstellen. Wer weiß?

Das Japanische Heilströmen, resp. Jin Shin Jyutsu, ist ein wahres Geschenk für mich und die Therapie, die zu mir passt und die ich sicher „lebenslänglich“ praktizieren werde.

 

Ich fühle mich wie ein komplett saniertes Haus

Abschließen will ich mit einem Vergleich, mit dem ich einer Freundin erklärte, was Heilströmen mit mir macht bzw. für mich bedeutet: Vor dem Japanischen Heilströmen war ich wie ein sanierungsbedürftiges Haus. Von außen noch als solches erkennbar, innen aber in einem katastrophalen Zustand, weitgehend entkernt mit einem total maroden Leitungssystem. Die Korrektur meiner Atlasübungen im Jahre 2002 entsprach dem Einbau eines neuen Hauptschalters, der aber nur Energie umsetzen kann, wenn alle Leitungen voll funktionstüchtig und durchgängig sind. Mittels beständigem Strömen kann ich erreichen, dass unterbrochene bzw. irritierte Verbindungen („Wackelkontakte“) wieder zu sicheren, zuverlässigen Verbindungen werden und mein „inneres Haus“ ein behaglicher, schöner Ort werden kann, in dem es sich gut leben lässt.

Das Bestreben den Wissensschatz des Heilströmens weiter zu verbreiten, finde ich ganz wunderbar und jede Unterstützung wert! Ich hoffe, dass in Zukunft immer mehr Menschen durch diese leicht zu erlernende, ganzheitliche Behandlung viele heilsame Erfahrungen machen dürfen.

(auf Wunsch wurde der Name der Autorin geändert)