Ich bin sauer!

Ich bin sauer!

Das ist der wichtigste Schritt: darauf achten, dass genügend basenbildende Nahrung konsumiert wird
Jeden Tag eine tüchtige Portion Gemüse

Das ist nicht nur ein salopper Spruch, sondern kann durchaus die körperliche Befindlichkeit eines Menschen bezeichnen

Von allen Zusammensetzungen unserer Körpersäfte wirkt sich die Säure zweifellos am schädlichsten aus.“

 

Von allen Zusammensetzungen unserer Körpersäfte wirkt sich die Säure zweifellos am schädlichsten aus.“ Hippokrates

Sich ausgebrannt fühlen ist ein Empfinden, das viele Menschen ab und zu haben.

Es ist nicht mehr die körperliche Arbeit, die uns erschöpft sein lässt, sondern es sind die vielen kleinen Stressoren, die in unserer stressigen und schnellen Gesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes „nerven“, d.h. unser Nervensystem und damit die Funktionen des gesamten Organismus belasten. Auch fehlt nicht selten der Ausgleich der Belastungen über gesunde Ernährung, Entspannung und Bewegung

Unsere körperlichen Regelsysteme verlieren durch Überlastung ihre Flexibilität und können nicht mehr richtig auf Anforderungen reagieren. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Regeneration über Entschlackungs- und Entgiftungsmaßnahmen. Die Zellen können dann wieder aufatmen.

 

Eine gezielte Entsäuerung ist eine Basis-Maßnahme, die zu jeder Entschlackung gehört

Von Natur aus laufen die Lebensvorgänge im Organismus in einem basischen Milieu ab. Im Blut wird der Wert zwischen 7,36 und 7,44 gehalten, was ein basischer Wert ist. Einzig der Magen und die Lysosomen, (beide zur Verdauung und zur Abtötung von Erregern) und die Haut als Ausscheidungsorgan, besitzen ein saures Milieu.

Die Schärfe von Radieschen ist sehr gesundheitsfördernd und schmeckt auf Salat oder Butterbrot
Radieschen haben gesunde Senföle

 

Die Folgen von Übersäuerung des Organismus

Säure bildet sich als Milch- und Kohlensäure in den arbeitenden Muskeln. Wenn diese nicht abtransportiert und durch Basen neutralisiert werden, entstehen Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Übersäuerung führt zu frühzeitigem Haarausfall und macht Haut und Haare spröde, da die Mineralstoffreserven fehlen.

Übersäuerung fördert eine depressive Stimmungslage. Übersäuerung führt nachweislich zu zahlreichen Störungen im Körper: Knochenentkalkung (Osteoporose), erhöhte Harnsäurewerte, Nierensteine, Sodbrennen, Verstopfung, Nervenschmerzen u.a. Zahlreiche Erkrankungen können durch Übersäuerung mitverursacht oder verstärkt werden, dazu gehören: rheumatische Erkrankungen, Gicht, Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Migräne, Kopfschmerzen u.a.

Sauer macht keineswegs lustig!

 

Die Säurebildner

Als Säurebildner gelten in erster Linie nicht etwa Nahrungsmittel mit einem niedrigen pH-Wert oder saurem Geschmack. Vielmehr entstehen Säuren durch die Verstoffwechselung von bestimmten Nahrungsmitteln:

So wirkt beispielsweise sauer, was süß ist (Zucker, weißes Mehl). Denn beim unvollständigen Abbau entstehen Ketosäuren, Milchsäure und andere organische Säuren.

Oft wirkt basisch, was sauer schmeckt

 

wie Zitronen, Citrus-Früchte. Denn Früchte und Gemüse liefern organische Basen, wie Citrat, Maleat oder Oxalat und basische Mineralien (Kalium, Magnesium).

Bei einer gesunden basischen Ernährung steht Gemüse an erster Stelle.

Aber auch die tägliche Portion Salat, kann Wunder bewirken.

 


Die Übersäuerung ist meistens die Folge von zu viel säurebildender Ernährung
Jeden Tag Gemüse essen, kann sehr schnell das Säure-Basengleichgewicht wieder herstellen