Narbenentstörung
Wenn Narben, oder sogar mehrere von ihnen, Meridianverläufe durchqueren, können die negativen Folgen langfristig für die Gesundheit große Ausmaße annehmen, die oft erst Jahre oder Jahrzehnte später offenbar werden
Narben unterbrechen den Energiefluss
Neuraltherapie ist naturkundlich arbeitenden Therapeuten nicht neu. Mit dieser Methode sind schließlich unzählige Patienten von quälenden Beschwerden oder gar chronischen Krankheiten befreit
worden.Dabei wird ihnen Impletol in und um das Narbengewebe oder in die Gaumenmandeln respektive in Störfelder an Zahnwurzeln gespritzt.
Die beiden Ärzte Ferdinand und Walter Huneke haben die Neuraltherapie bereits im Jahre 1925 entwickelt. Sie vermuteten in Narben und dem umliegenden Gewebe
Krankheitserreger. Der Erfolg ihrer Arbeit schien ihnen Recht zu geben. Es gelang ihnen vielfach, besonders rheumatische Beschwerden zu lindern oder ganz zu beseitigen.
Der Behandlungserfolg zeigte sich oft schlagartig, nach einer einzigen Behandlung
Jahre später beschäftigte sich der ehemalige Bauingenieur und spätere Masseur Willy Penzel sehr intensiv mit der Akupunkturlehre. Bei seiner Arbeit fiel ihm immer auf, dass viele seiner Patienten,
die Blinddarm- oder Gallenoperationen hinter sich hatten, an rechtsseitigen Kopfschmerzen litten.Behandelte er die Operationsnarben der Betroffenen, traten die Beschwerden nur noch selten auf oder
verschwanden ganz. Dies war vor allem dann der Fall, wenn sich die Narben auf der gleichen Körperseite befanden, auf der sich dann auch die Symptome zeigten. Willy Penzel begann nun systematisch
danach zu suchen, ob sich bei seinen Patienten Narben auf den Meridianverläufen befanden. So ermittelte er beispielsweise folgende Zusammenhänge:
- Narben am Knie können eine Reihe von Gesundheitsschäden auslösen, da das Knie von sechs (!) Meridianen mit Energie versorgt wird
- Wer Knoten in der Brust findet, hat fast immer auch Unterleibsnarben auf der gleichen Seite
- Ist eine Operation unvermeidlich, sollen die Unterleibsnarben und die Operationsnarben so bald als möglich entstört werden, um Folgekrankheiten zu vermeiden
- Gebärmutteroperationen haben in den meisten Fällen Stuhlverstopfungen zur Folge
- Unterleibsoperationen münden oft in Blasen-Nieren- Rückenschwäche
- Tinnitus ergab sich durch Narbe am rechten Zeigefinger und Blinddarmnarbe
- Tennisellenbogen und Armbeschwerden rühren wahrscheinlich durch Narbe an der Schulter
Solche Beispiele können endlos aufgelistet werden.
Befragungen und gezielte Behandlungen bestätigen die Vermutung: war in dem entsprechenden Meridian der Energiefluss durch Narben gestört, kam es oftmals erst nach Jahren zum Ausbruch von
Krankheiten, die jedoch von den behandelnden Ärzten nur selten mit den Narben in Zusammenhang gebracht wurden.
Erst durch die Forschungsarbeit von Penzel wurde schlüssig, weshalb eine Narbe nicht in allen Fällen ein Störfeld sein muss, wie bislang vermutet (Neuraltherapie). Sie stellt nur dann eine
Unterbrechung des Energieflusses dar, wenn sie Meridianverläufe durchquert und somit im Meridiansystem Energieaustausch und -Weitergabe verhindert
Es war deshalb Penzels dringendes Anliegen, Therapeuten aufzufordern, sich mit der Lehre von den Meridianen vertraut zu machen. Jede Operation, jede Spritze verursacht große oder
kleinere Narben. Wird sie so platziert, dass sie das Energie-Leitsystem nicht berührt, kommt es weniger zu Unterbrechungen oder zu einem Energiestau in den Meridianverläufen.
Sind Narben jedoch unvermeidlich, sollen sie baldmöglichst wieder für das Durchströmen der Lebensenergie durchlässig gemacht werden. Das kann auf unterschiedliche Weis, zum Teil in
Selbsthilfe oder aber in in therapeutischer Praxis geschehen.
