Meridiankunde
Das Wissen um die Meridianverläufe unter der Körperoberfläche, als Energieleitbahnen ist mehr als 5000 Jahre alt. Seine Ursprünge wurden bislang dem alten China zugeschrieben. Seit dem Fund von Ötzi, der Gletscherleiche wurde offenbar, dass die Meridiankunde auch in Europa schon vor 5300 Jahren bekannt war.
Die Meridiankunde ist altes Wissen
Es waren zunächst die Heilpraktiker oder andere Therapeuten, die sich Überlieferungen zu eigen machten, neue Forschungsergebnisse darüber nutzten, sich von der enormen Wirksamkeit von Meridian-Behandlungen überzeugten und sie bei Patienten anwandten.Unaufhaltsam erobert diese Methode endlich auch naturheilkundlich geführte Arztpraxen und moderne psychologische Praxen.
Aber erstmals interessieren sich auch derart viele Laien als Selbstanwender für dieses Heilsystem, so dass man schon von „einer Bewegung“ sprechen kann, die ihre Erfahrungen und das Wissen darüber von Mund zu Mund weitergibt.
Das alles klingt nach brandneuen Erkenntnissen, nach Entdeckungen aus jüngster Zeit. Dabei handelt es sich um uraltes Wissen, das kluge Forscher modernem Nutzen zugeführt haben.Alten Schriften ist zu entnehmen, dass bereits vor mehr als 5000 Jahren in China entdeckt wurde, dass der menschliche Körper über ein tastbares Energiesystem verfügt, das direkt unter der Körperoberfläche verläuft. Aus diesem Wissen heraus entwickelte sich zunächst die Akupunktur, bei der mittels feiner Nadeln, bestimmte Punkte auf diesen Energieleitbahnen, den Meridianen, stimuliert werden. Seit dem Bekannt werden der Wirksamkeit dieser Behandlungen, ergaben sich weitere Methoden, die auf unterschiedliche Weise auf die Meridiane einwirken.
In unserer westlichen Welt dauerte es sehr lange, bis von der Schulmedizin die positive Wirkung der Meridian-Therapien Anerkennung fand. Noch vor 20 Jahren ist die Anwendung der Akupunktur eher belächelt worden.Seit der Akzeptanz der Akupunktur durch die Weltgesundheitsbehörde WHO findet diese jedoch zunehmenden Einsatz in darauf spezialisierten Praxen.
Die Heilwirkung der Akupressur, bei der auf bestimmte Akupunkturpunkte Druck ausgeübt wird, ist zwar nicht bestritten, wird jedoch allenfalls in Naturheilpraxen angewendet. Diese Methode aber spielte bei der Entwicklung der Meridian-Energie-Therapien eine entscheidende Rolle.
Akupunktur und Akupressur sind praktisch die Basis für weiterführende Meridian-Energie-Therapien.
Die Erforschung und Publizierung des Meridian-Klopfens ist folgenden Wissenschaftlern zu verdanken:
| Dr. Georg Goodheard |
(Chiropraktiker in Detroit) beklopfte erfolgreich Meridianpunkte zur Schmerzlinderung in den 60er Jahren. |
| Dr. Louis Langmann | veröffentlichte 1972 eine Studie, die Beziehung zwischen Energie und Krankheit beweist. |
| Dr.Robert Becker | (Physiker) vertrat 1990 die These, dass Akupunkturpunkte elektrische Kontaktzentren seien, die Nachrichten vom Gehirn an den Krankheitsherd (oder umgekehrt) übermitteln. |
| Maria Reichmann | (Biophysikerin) entwickelte ein Instrument, um Meridianverläufe über Messungen beweisbar zu machen. |
| Dr. John Diamond | (Arzt und Psychiater) veröffentlichte 1985 Untersuchungen über Beklopfen von Meridianpunkten zur Auflösung mentaler Gesundheitsprobleme. |
| Roger J. Callahan | (Psychologe) entdeckte zeitgleich mit Diamond, dass Beklopfen der Meridianendpunkte von negativen Emotionen befreit (Thought Field Therapy (TFT), er leistete den Hauptteil klinischer Forschungsarbeit. |
| Dr. Fred P. Gallo | (Psychologe) entwickelte in den neunziger Jahren einen für klinische Psychologen verständlichen Behandlungsansatz zur Diagnose und Behandlung von psychischen Problemen. |
| Gary Craig | (Ingenieur) leitet in Amerika Seminare für Therapeuten und Selbstanwender. Durch seine Forschungen konnte das Meridianklopfen derart vereinfacht werden, so dass es von Therapeuten ohne langes Sachstudium sofort einsetzbar ist und auch für Laien verständlich und anwendbar wurde (EFT = Emotion Freedom Techniques). |
Alle von diesen und anderen Forschern entwickelten Meridiananwendungen wurden mit Meridian-Energy-Therapies übertitelt. Diese Bezeichnung haben wir übernommen und sprechen von Meridian-Energie-Therapien.Diesem Überbegriff haben wir das Japanische Heilströmen und die Narbenentstörung hinzugefügt, weil sie nach unserer Auffassung untrennbar zu den manuellen Behandlungsweisen gehören, die auch in Selbsthilfe auszuführen sind.